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LASIK

Die von dem Professor Pallikaris aus Kreta entwickelte LASIK-Methode ist eines der Operationsverfahren bei den Fehlsichtigke­itskorrekturen. Diese Methode zeichnet sich mit folgenden Vorzügen aus:
postoperative Schmerzlosigkeit, Dauerhaftigkeit der Korrektur, Ausbleiben der kornealen Trübungen, schnelle Wiederherstellung des Sehvermögens. Diese Methode ist schwer durchzuführen bei schwer zugänglichen Augen mit kurzen Lidern oder bei einem hohen Augenbogen.

Prinzip der Laseroperation

Bei dem Eingriff wird die Hornhautlamelle mikrochirurgisch teilweise abgeschnitten und die Hornhaut nachfolgend in deren Tiefe mit dem Laser korrigiert (genauso wie bei der PRK-Methode). Die Hornhautlamelle wird danach zurückgeklappt.

Operationsverlauf

Die Operation erfolgt ambulant und ist vollkommen schmerzlos. Der Patient liegt auf einer bequemen Liege und fixiert einen Punkt. Er kann mit Augen blinzeln, das operierte Auge wird jedoch gegen vollständiges Schließen gesichert. Das Auge wird mit anästhetischen Tropfen betäubt. Die eigentliche Operation verläuft in zwei Schritten. Im ersten Schritt wird mithilfe eines Mikrokeratom genannten Geräts eine sehr dünne Hornhautlamelle so abgeschnitten, dass sie beiseite geklappt werden kann. Der nachfolgende zweite Schritt ist der PRK-Methode änlich. Die Lage des Auges wird ununterbrochen von einem aktiven Kamerasystem des Geräts verfolgt, das sofort auf eventuelle Lageänderung reagiert. Auf diese Weise wird gewährleistet, dass der Laserstrahl zuverlässig dorthin gelangt, wo er auch gewünscht ist. Nachdem das Hornhautlasern beendet ist, wird die Lamelle zurück geklappt. Das Nähen der Lamelle erübrigt sich, denn sie saugt sich innerhalb einiger Minuten fest. Der eigentliche Eingriff einschließlich der Augenbetäubung dauert allgemein nur kurz. Die Operationsdauer hängt von dem konkreten Umfang und der Kompliziertheit der Fehlsichtigkeit ab.

Der Laserstrahl kann sowie auf den Pupillemittelpunkt als auch auf die optische Augenachse fixiert werden. Dieser enorme Vorzug unseres Lasers ist von großer Bedeutung insbesondere bei der Behandlung der Weitsichtigkeit.

Nach der Operation

Nach der Operation wird dem Patienten für 1 Stunde eine Kontaktlinse eingesetzt, die der Arzt bei der Schlussuntersuchung vor der Entlassung aus dem Auge entfernt. Der Patient bekommt Augentropfen für die Behandlung zu Hause (Antibiotika, entzündungshemmende und feucht machende Augentropfen). Die Untersuchung erfolgt am 2. Tag nach der Operation, in einer Woche und einem Monat, im Weiteren auf Wunsch des Patienten.

Die Sehschärfe stabilisiert sich nach diesem Eingriff bald. Weil bei dem Eingriff das oberflächliche Epithel nicht beschädigt wird, kehrt das Sehvermögen sehr schnell zurück. Bereits am zweiten Tag nach der OP beträgt die Sehkraft der meisten Patienten ohne Brille 80 bis 110 % des Sehvermögens vor der Operation mit der Brille.

Alle Laseroperationen werden von dem Klinikleiter, Dozent Smeèka vorgenommen.

Wann PRK, wann LASIK?

Über 80 % der Patienten bevorzugen die LASIK-Methode. Die Hauptgründe liegen auf der Hand: Schmerzlosigkeit, schnelles Abheilen, das Sehvermögen wird in einigen Stunden wiedererlangt, schnelle Eingliederung des Patienten ins Arbeitsprozess. Mithilfe dieser Methode können alle Fehlsichtigke­itstypen im Bereich von –12 bis +8 Dioptrien korrigiert werden, jedoch unter folgenden Voraussetzungen: das Auge ist gut zugänglich, die Hornhaut ist ausreichend dick, hat regelmäßige Form und ausreichenden Durchmesser.

Die besten Ergebnisse werden mit der LASIK-Methode bei der Kurzsichtigkeit im Bereich von –2 bis –10 Dioptrien erzielt. Ist der Patient stark weitsichtig, hat die Hornhaut kleinen Durchmesser, ovale Form oder exzentrische Pupille, werden bessere Resultate mit der PRK-Methode erreicht. Bei einer dünnen Hornhaut ist die PRK-Methode eindeutig die bessere Wahl.

Welche Methode die geeignetere ist, wird auf Grund der präoperativen Untersuchung entschieden. Die Wahl wird mit jedem Patienten gründlich besprochen.

Unser Kredo ist Verlässlichkeit, Vertrauenswürdig­keit und das Bewusstsein der persönlichen Verantwortung.


 
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