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Epi – LASIK

Die Methode Epi-LASIK ist sehr modern, sie entstand im Jahre 2004. Deren Prinzip ist die mechanische Ablösung der Oberflächenschicht der Hornhaut – das Epitel von der nachfolgenden Schicht, der sogen. Bowman-Membrane. Der Eingriff wird mit Hilfe des Separatoren Epi-K an örtlich mit Tropfen betäubten Stellen vorgenommen.. Nach der Ablösung des Epitels erfolgt die Laserkorrektur. Das Epitel wird dann an seine ursprüngliche Position zurückgebracht und mit einer heilenden Kontaktlinse für3–5 Tage überdeckt. Der Patient nimmt zwei Sorten von Augentropfen, welche ein Antibiotikum und künstliche Tränen enthalten.

Die Sehfähigkeit klärt sich ca. einen Monat, schneller als bei der Methode PRK, aber langsamer als im Vergleich mit der Methode LASIK. Epi-LASIK präsentiert das Beste der Methoden PRK und LASIK.

Diese Methode ist geeignet für die Mehrheit aller Patienten, sie wird vor allem bei trockeneren Augen und dünneren Hornhäuten bevorzugt. Sie ist nicht geeignet bei schlecht zugänglichen und tief eingelagerten Augen und nach jegwelcher vorangegangenen Refraktionsope­ration. Diese Methode ist präzise, sehr schonend zu der sogen. Hornhaut-Basalmembran und führt zu stabilen Ergebnissen. Sie hat minimale Risiken. Die nachoperative Arbeitsunfähigkeit beträgt in der Regel 4 – 7 Tage nach der Operation.

Unser Seperator

Zur Seperation der Hornhaut verwenden wir das unikate Gerät Moria Epi-K, Modell 2006. Dieses ist das bisher einzige Gerät auf dem Weltmarkt, welches das Zertifikat der amerikanischen FDA erhielt. Es handelt sich um ein automatisches lineares System mit zwei unabhängigen Motoren, einer zur Oszilisation und dem zweiten für den automatischen Antrieb. Es werden Einweg – Kunststoffköpfe eingesetzt, welche in der Lage sind sehr präzise die Oberflächenschicht der Hornhaut abzulösen. Gerade in der Präzision der Ablösung des Epitels ist die Garantie einer qualitativen Durchführung des Lasereingriffes und der problemlosen nachoperativen Heilung.

Vergleich der einzelnen Methoden

1. Nach Schmerzen

  • PRK – schmerzlos bei der Operation, schmerzhafte Heilung 2,5 Tage bei Kurzsichtigkeit und 3 Tage bei Weitsichtigkeit
  • LASIK – während der Operation ca. 3 Sekunden das Gefühl eines Druckes auf dem Auge, ca. 3 – 4 Stunden nach der Operation das Gefühl eines Fremdkörpers im Auge
  • Epi-LASIK – das Gefühl eines Druckes für ca. 30 Sekunden, nach der Operation schmerzhaft ca. 3 – 4 Tage, aber wesentlich weniger als nach PRK

2. Nach der Geschwindigkeit der Heilung der Sehfunktionen

  • PRK – nach einer Woche ist die Sehschärfe ca. 70 %, der Zustand verändert sich in Wochen, Konstant nach ca. 5 – 6 Monaten
  • LASIK – schnellste Heilung, eine Reihe von Patienten sieht zu 100% schon am zweiten Tag nach der Operation, konstanter Zustand in bis zu 6 Wochen, am wenigsten nachoperative Kontrollen
  • Epi-LASIK – langsamere Heilung als nach LASIK, 5. Tag nach der OP ca. 90 % Sehfähigkeit, nach einem Monat vergleichbarer Zustand mit LASIK, konstant nach ca. 6 Wochen bis 5 Monaten

3. Uneignung der einzelnen Methoden
Alle Methoden sind nicht geeignet bei Hornhautunregel­mäßigkeiten, Keratokonen oder Ektasie.

  • PRK – ungeeignet bei einigen Gesamterkrankungen, problematischen Kollagenheilungen
  • LASIK – ungeeignet bei dünnen Hornhäuten, schlecht zugänglichen und tief eingelagerten Augen, elliptischen und vaskulirisierten Hornhäuten, trockenen Augen, nicht gerade geeignet bei Kontaktsporten, in der Armee
  • Epi-LASIK – ungeeignet bei nichtzugänglichen Augen , nach jegwelcher vorangegangenen Refraktionsope­ration

4. Einzelne Methoden – Vergleich
PRK versus LASIK

  • Vorteil der PRK gegenüber der LASIK ist, das kein Problem in Verbindung mit der Stabilität der Lamelle besteht (wichtig vor allem in der Armee und bei Kontaktsporten). Die dioptrische nachoperative Entwicklung kann besser mit Tropfen beeinflusst werden.
  • Unvorteilhaft bei der PRK ist die langsamere Rehabilitation und mehr Dis-Komfort. PRK hat zwischen den Augenärzten keine so gute Reputation (unverdient). Bei PRK besteht das Risiko einer schlechteren Heilung des Kollagen und die Entstehung von Narben.
  • Der Vorteil von LASIK gegenüber PRK ist eine minimale Schnwerzhaftigkeit und eine schnelle Rehabilitation der Sehkraft.
  • Der Nachteil von LASIK gegenüber PRK ist eine häufige Trockenheit, nächtliche Halo, ein größeres Risiko von Hornhautektasien (Verdünnung oder Auswölbungen), das Risiko von Hautrissen.

Epi LASIK versus PRK

  • Weniger Dis-Komfort gegenüber PRK, kleineres Risiko der Vernarbung gegenüber PRK
  • Bei Patienten beliebt, PRK halten viele für eine veralterte Prozedur
  • Hat eine schnellere Sehkraftrehabi­litation
  • Weniger nachoperative Kontrollen

Epi-LASIK versus LASIK

  • Ist die sichere Alternative von LASIK, geeigneter bei trockeneren Augen, nachoperativ ist das Auge weniger trocken, es besteht kein Risiko des Verwachsens des Epitel an der Lamelle, wie es bei LASIK besteht
  • Unvorteilhaft bei der Epi-LASIK – es muß kein qualitatives Epitel erhalten bleiben, dann ist ein Übergang auf die Methode PRK nötig, welche langsam verheilt, nachoperativ bei der Entfernung oder bei der Entfernung der Heilkontaktlinsen können Defekte an der Epitel entstehen, welche das erneute Einsetzen von Heilkontaktlinsen verlangen.
  • Die Qualität der Sehkraft verbessert sich bei Epi-LASIK bedeutend langsamer, nachoperativ ist diese schmerzhaft, die Sehfunktionen werden nach Epi-LASIK mit einem längeren Zeitraum konstant
  • Epi-LASIK gegenüber LASIK initiiert weniger Seh-Aberrationen, erhält besser die Integrität der Hornhaut, schließt Probleme mit der Hornhautlamelle aus und verringert das Risiko potentieller Lamellenrisiken.

    Alle Laseroperationen werden von dem Klinikleiter, Dozent Smečka vorgenommen

Unser Kredo ist Verlässlichkeit, Vertrauenswürdig­keit und das Bewusstsein der persönlichen Verantwortung.


 
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