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Heilmethoden

Die Historie der Korrektion von optischen Mängeln reicht bis ins 14. Jahrhundert zurück, als erstmals Brillen als Mittel gegen die verschiedensten Sehfehler eingesetzt wurden.

Einen bedeutenden Fortschritt bedeutete die Entdeckung der Kontaktlinsen (im Jahre 1950), deren Qualität unaufhörlich steigt. Trotzdem sehnt sich allerdings die Mehrheit der, von einem dioptrischen Mangel befallenen, nach der ständigen Beseitigung seinen Handicaps.

In den 80ger Jahren wurde bei den geringeren Stufen der Kurzsichtigkeit die sogen. radiale Keratotomie eingesetzt. Augenchirurgen machten bei dieser Methode einen dünnen Schnitt in die Hornhaut und änderten dadurch deren Verbiegung.

Im Jahre 1988 wurde allerdings eine wesentlich präzisere und prossivere Methode eingeführt, und zwar die Laserkorrektion mit Hilfe des Excimer-Lasers. Diese lässt sich gegenwärtig zu Beseitigung aller Typen von dioptrischen Mängeln einsetzen. Seit dem Jahre 1988, als man begann diese progressive Methode klinisch einzusetzen, wurde diese unaufhörlich verbessert und genauer. Auf der ganzen Welt ist sie sehr beliebt. Jährlich machen z.B. 500tausend Amerikaner diesen Eingriff durch.

In unserem Land, und eigentlich auch in Mitteleuropa führte diese Methode im Jahre 1991 der heutige Vorstand der Klinik für Augen- und ästhetische Chirurgie in Zlin Hr. Doc. MUDr. Mgr. Zdeněk Smečka, CSc. Ein. Bis zum heutigen Zeitraum operierte er mehr als 23tausend Patienten mit allen Typen von dioptrischen Mängeln.

Das Prinzip der Laseroperation

Der Lasereingriff besteht in der Umformung der Oberfläche der Hornhaut mit einem Laserstrahl und damit in der Änderung der Brechungsfähigkeit der Hornhaut. Die Hornhaut eines kurzsichtigen Auges wird in ihrem Zentrum abgeflacht, bei Weitsichtigen wird das Zentrum wiederum steiler durch Verformung der Peripherie der Hornhaut. Bei astigmatizmus werden die ursprünglich unterschiedlichen Radien der Krümmung ausgeglichen.

Operationsverlauf

Die Operation wird ambulant durchgeführt, und ist schmerzlos. Der Patient liegt auf einer bequemen Liege und folgt einem Fixierpunkt. Die Augen dürfen blinzeln, das operierte Auge ist allerdings gegen ein komplettes Schließen gesichert. Um das Auge gefühllos zu machen werden anästhetische Tropfen verwandt. Ein aktives Monitorsystem des Gerätes beobachtet ununterbrochen die Position des Auges und reagiert sofort auf dessen eventuelle Bewegung. Dadurch ist gesichert, das der Laserstrahl verlässlich dahin fällt, wo er soll. Der eigentliche operative Eingriff dauert incl. der Vorbereitungen der Hornhaut sehr kurz, je nach Größe und der Schwierigkeit des dioptrischen Mangels. Der Strahl kann einerseits auf die Mitte der Pupille fixiert werden, so auch auf die optische Achse des Auges, was sehr bedeutend vor allem bei Weitsichtigkeit ist, und ein großer Vorteil unseres Lasers ist.

Die Wahrscheinlichkeit der Genauigkeit des geplanten Ergebnisses vor allem bei niedrigeren Dioptrien ist sehr hoch, 90% der operierten Patienten sehen nach der Operation ohne Dioptrien 100% besser als vor der Operation mit Brille. Die sehr feine durch den Laser umgeformte Oberfläche der Hornhaut sichert eine große Stabilität des Befundes und ein minimales Risiko von nachoperativen Komplikationen bei der Heilung.

Die Laserkorrektion ist nicht geeignet während der Schwangerschaft. Bei Patienten mit Diabetes, grauem oder grünem Star und bei einigen Erkrankungen der Hornhaut beurteilt die Eignung oder Nichteignung eines Eingriffs der behandelnde Arzt. Stillenden Müttern ist empfohlen das Stillen bis nach dem Zeitraum der nachoperativen Anwendung von Augentropfen zu unterbrechen.

Bei der voroperativen Untersuchung hat der Patient die Möglichkeit dem untersuchenden Arzt Fragen zu stellen, welche ihm helfen den Vorgang und das Prinzip der Lasereingriffes voll zu verstehen. Ebenso werden event. Schwierigkeiten des Eingriffes behandelt.

Die nachoperativen Kontrollen sind sehr wichtig, ebenso wir die genaue Einhaltung der verordneten nachoperativen Heilung.

Alle Laseroperationen werden von dem Klinikleiter, Dozent Smečka vorgenommen.

Unser Kredo ist Verlässlichkeit, Vertrauenswürdig­keit und das Bewusstsein der persönlichen Verantwortung.


 
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